Sozialministerin Haderthauer bei Geiger-Gruppe:
Lob für fundierte Ausbildung
Im Rahmen des Bayerischen Tags der Ausbildung informierte sich Bayerns Sozial- und Arbeitsministerin Christine Haderthauer am 07.09.2009 bei der Geiger-Gruppe über die Ausbildungssituation. Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, darunter der Eichstätter Landrat Anton Knapp, die beiden Bürgermeisterinnen Böhm und Frauenknecht sowie Bundestagskandidat Dr. Reinhard Brandl, stellte das Kabinettsmitglied fest, dass jeder Ausbildungsbetrieb „über sein Eigeninteresse hinaus auch ein Stück Gesamtverantwortung“ trage. Die Ministerin betonte, Ausbildung sei ein Wert an sich und zudem die Eintrittskarte für eine stete Weiterentwicklung bei der Bildung. Sie sagte, es sei ein Verdienst des stabilen Mittelstands, dass der Freistaat mittlerweile die bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote habe. Der Mittelstand sei die tragende Stütze der Berufsausbildung.

Am Bayerischen Tag der Ausbildung informierte sich Bayerns Sozial- und Arbeitsministerin Christine Haderthauer bei der Geiger-Gruppe über die dortige Ausbildungssituation
Den Beleg dafür lieferte der Geiger-Geschäftsführer Hohenwarter. Er berichtete, dass die rund 500 Mitarbeiter zählende Gruppe momentan 17 junge Leute ausbilde. Das Spektrum der Berufe erstrecke sich vom Industriekaufmann über den KFZ-Mechatroniker bis hin zum Steinmetz. Vorbehaltlich eines erfolgreichen Abschneidens bei der Abschlussprüfung werde man alle Auszubildenden übernehmen. Jungen Leuten rate er dringend, sich rechtzeitig und ausführlich über Berufe zu informieren. Laut Hohenwarter höre bei Geiger „die Ausbildung beim Gesellenbrief nicht auf“. Vielmehr sei man bestrebt, „unsere jungen Mitarbeiter zu Meistern, Techniker und Ingenieuren auszubilden, die uns dann im Arbeitsprozess wieder zur Verfügung stehen“. Zudem sei man stolz auf „eine ganze Reihe von Mitarbeitern, die in dritter Generation für das Unternehmen tätig sind.

Herbert Geiger begrüßte Christine Haderthauer
Der Geschäftsführer hatte aber nicht nur Erfreuliches zu berichten. So könne keine Rede davon sein, dass aufgrund der Konjunkturpakete „die Aufträge nicht bewältigt werden können“. Vielmehr würden „viele Betriebe unserer Branche mit einer Auslastung von 50 % fahren“. Auch bei Geiger könne man „deutlich mehr Arbeit brauchen“. Hohenwarter sagte dazu: „Unser größtes Problem stellen derzeit die fehlenden Planungsvorgaben für das nächste und das übernächste Jahr dar. Wir wissen nicht, worauf wir uns einstellen müssen“.
H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke
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