Optimismus bei Geiger
Mit Zuversicht startet das Traditionsunternehmen Geiger, das 1929 gegründet wurde, in die Bausaison. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag dieser Woche konnte Unternehmenschef Herbert Geiger rund 70 Architekten, Mitarbeiter von Ingenieurbüros und Vertreter von Kommunen zu den „2. Pfraundorfer Informationstagen“ begrüßen. Der Unternehmer, dessen Firmengruppe mittlerweile rund 500 Mitarbeiter an zahlreichen Standorten umfaßt, sieht die Zukunft entgegen dem allgemeinen Wirtschaftstrend mit vorsichtigem Optimismus. „Politik und Verwaltung haben uns signalisiert, dass wir heuer und im nächsten Jahr mit mehr Aufträgen im Straßenbau rechnen dürfen. Sobald es die Witterung zuläßt, können wir starten.“ Dabei vertraut Geiger auf das Können und die Erfahrung seiner meist langjährigen Mitarbeiter sowie auf die Qualität seiner Produkte. „Wir wollen unseren Personalstand heuer nicht senken – im Gegenteil: gute Leute brauchen wir immer. Wir haben noch viel vor!“, so der typische Mittelständler. Gute Chancen sieht er für sein Unternehmen gerade durch Neuentwicklung von Produkten und durch weitere Verbesserungen in den Betriebsabläufen.

Erklärung der LGA Nürnberg
Ziel der Veranstaltung war es, die Gäste aus ganz Bayern durch kompetente Referenten über aktuelle technische und wirtschaftliche Entwicklungen zu informieren. Geschäftsführer Hohenwarter begrüßte die Teilnehmer offiziell und stellte die Firmengruppe vor. Überrascht zeigten sich zahlreiche Gäste von der großen Produktpalette der Firmengruppe. War den meisten Teilnehmern die Tätigkeit in den Bereichen Schotter, Sand, Kies und Asphalt bekannt, wußten die wenigsten Besucher, dass die Firmengruppe sämtliche Produkte für den Garten- und Landschaftsbau sowie Fassaden und Bodenbeläge für Großbauprojekte herstellt.

Erklärung im Steinbruch
Im ersten Fachvortrag stellte Dipl.-Ing. Dieter Straußberger von der Landesgewerbeanstalt Nürnberg Möglichkeiten zur zerstörungsfreien Bestimmung der Substanz des Straßenaufbaues vor. Peter Melchior, Leiter des betriebseigenen Labors, erläuterte die neuen technischen Regelwerke für den Asphaltbau und reichte Hilfestellungen für die praktische Anwendung. Seine Erfahrungen mit einer modernen Asphaltbauweise, dem sogenannten Inline-Pave-Verfahren, gab Oberbauleiter Herbert Lukas von Pusch Bau an die Veranstaltungsteilnehmer weiter.
Nach dem Mittagessen im Gasthaus Zimmermann in Unteremmendorf informierte Gerhard Grabmann, Geschäftsführer der WeGo GmbH aus Berching, über ein interessantes System für die Instandsetzung von Wirtschafts- und Waldwegen. Der Geschäftsführer der Pusch Bau, Michael Wein, berichtete über die Vorteile einer in Deutschland einzigartigen Baumaschine. Der amerikanische Shuttle-Buggy, ein überdimensionales fahrbares Asphaltsilo, ist in der Lage, die Einbaugeräte ständig mit Asphalt in gleichbleibender Temperatur zu befüllen.

Gruppenbild vor dem Shuttle Buggy
Die ganze Produktpalette, die die Geiger-Gruppe für den Garten- und Landschaftsbau herstellt, stellte die Vertriebsleiterin der Firmengruppe, Suzanne Kaszas, vor.
Die interessante Veranstaltung fand mit einer Sprengung im Steinbruch ihren Abschluss.
H. Geiger GmbH Stein- und Schotterwerke
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